Signographie : Die Welt der Zeichen

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?ber das blockschriftliche Versal-Eszett

von Thorwald Poschenrieder
 
Poschenrieder Blockschriftformen
 
Es ist bei der Einf?hrung eines versalen Eszetts sehr wichtig, da? der Anwender den Buchstaben auch selber unverkennbar schreiben kann. Dieses ist mit der in Signa 9 und in einigen Satzschriften vorgestellten Drucktype nicht gut m?glich.
Die hier vorgeschlagenen aufrechten Blockschriftformen weisen folgende gegen?ber B (und Klein-?) vereindeutigende Merkmale auf:

1  J-Bogen (rechts mit, links ohne Unterl?nge)
2  Unterl?nge (des J-Bogens; nur bei rechter Form)
3  Spitzenausbildung rechts oben (wie bei der Dresdner Form)
4  M?glichst wenig Geschlossenheit des unteren Bauches links unten.

Nr. 4 ist nicht zuverl?ssig einhaltbar, wenn man einen Vordruck ausf?llt. Ebenso ist die Unterl?nge nicht immer einhaltbar (vgl. J!). Eine Abrundung links oben ist hand(block-)schriftlich nahezu nicht machbar und f?hrt au?erdem in die N?he des kleinen "?". Allenfalls bei starker Schr?gstellung l??t sie sich durchf?hren, aber die Versalform wird dann in jedem Falle verundeutlicht. Daher weisen die hier gezeigten Blockschriftformen vornehmlich eine - nochdazu bequem schreibbare (vgl. B) - Ecke an dieser Stelle auf - wenngleich diese wieder in die N?he von B f?hrt. Allerdings bleiben in jedem Falle noch genug Unterscheidungsmerkmale.
(Bem.: das Merkmal der Ecke oben links findet sich auch in typographischen Entw?rfen von Adam Twardoch und Ralf Hermann, siehe 
http://www.typophile.com/node/33647 )

-- Thorwald Poschenrieder, 15. Oktober 2007

Letzte Änderung: 01.07.2008 01:37