| INHALT Thorwald Poschenrieder: Zum großen Eszett im Deutschen aus sprachwissenschaftlicher Sicht – Ausführliche sprachwissenschaftliche Argumentation zugunsten der Einführung eines Versal-ß vor dem Hintergrund historischer und systemischer Analysen – Uta Stötzner: Die Geschichte des versalen Eszetts – Mit zahlreichem bisher unpublizierten und wiederentdeckten Material, u.a. dem frühesten deutschen Antiqua-ß von 1667, der frühesten Versal-Eszett-Type von 1879 sowie umfangreichen Arbeiten zum Versal-ß aus dem 20. Jh. – Andreas Stötzner: Der 27. Buchstabe. Logik und Formung des versalen Eszetts – Über die Frage der Neuschaffung bzw. Neueinführung von Buchstaben allgemein, die gegenwärtige Alltagsentwicklung des großen Eszetts und die Problematik der richtigen Gestaltung der Buchstabenform
SIGNA Nr. 9, 2006 Nicht mehr lieferbar
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Seit wann ist die Schaffung dieses Buchstabens im Gespräch? Welche Versuche gab es dazu in der Vergangenheit? Was ist die wirkliche Herkunft unseres heutigen ß? Wie soll ein versales ß aussehen? Besteht eine Chance zur Kodierung?
Diesen und vielen weiteren Fragen sind die Autoren der neuen SIGNA nachgegangen. Das Thema wird unter sprachlichen, historischen und formgestalterischen Aspekten behandelt.
Ergänzung zu SIGNA 9: SIGNA-Sonderheft zur Kodierung des großen Eszetts – April 2008
siehe auch:
Historische Schriften mit versalem ß (Uta Stötzner)
Entspricht der Übersicht historischer Satzschriften mit Versal-Eszett in SIGNA Nr. 9, S. 32.
Gestaltungsvorlage des Versal-ß [PDF - 516 KB]
Anleitung zum Gestalten der Dresdner Form in verschiedenen Schriftstilen (SIGNA Nr. 9, S. 58)
Glyphenvergleich Versal-ß [PDF - 32 KB] (aus SIGNA Nr. 9)
Ausführlicher Glyphenvergleich für das große Eszett auf Grundlage eines einheitlichen Schriftduktus’ (Andron, Renaissance-Antiqua).