Wie das versale Eszett eigentlich aussehen soll, ist eine der spannendsten und meistdiskutierten Fragen im Zusammenhang mit dem neuen Buchstaben. Werden hierdurch doch unsere Sehgewohnheiten in einem äußerst sensiblen Feld berührt: dem Textlesen. Festzustehen scheint nur, daß es eine einzig mögliche, naturgegebene oder unbedingt verbindliche Form für den Buchstaben nicht gibt. – Wir bieten unter dieser Rubrik Zugang zu einigen Studien an, die sich v.a. speziell mit der Frage nach der geeigneten Form für das versale scharfe S beschäftigen.
Zur Formfrage des versalen ß (Version 2) [PDF - 688 KB] (Andreas Stötzner)
Überlegungen zur Formung des großen ß, die während der Vorbereitung
der Ausgabe SIGNA Nr. 9 entstanden; in Korrespondenz mit Thorwald
Poschenrieder, dessen Anregungen in diese (2.) Version des Dokumentes
einflossen.
Über das blockschriftliche Versal-Eszett (Thorwald Poschenrieder)
Graphokombinatorik der Versal-ß-Formen [PDF - 722 KB] (Andreas Stötzner)
Ausführliche, systematisch-kombinatorische Untersuchung aller theoretisch in Betracht kommenden Graphe für ein Versal-Eszett.
Formstudien zum Versal-ß [PDF - 2,42 MB] (Rolf Böhm)
Geschriebene und skizzierte Untersuchungen zur Schreibbarkeit, aus kartographischer Sicht.
Zur Dresdner Form des Versal-ß [PDF - 637 KB] (Andreas Stötzner)
Erwiderung auf die Formstudie Rolf Böhms zum versalen Eszett (siehe
vorstehendes Dokument). Es werden die Schreibbarkeit der Dresdner Form und
ein möglicher Abwandlungsspielraum derselben diskutiert. U.a. mit
Beispielen in gebrochener Schrift.