Signographie : Andron

Eine der großen Schriften der Welt
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?ber die Andron

Referenzen – Die Andron in der Praxis

Die folgend aufgeführten Editionen und Projekte nutzen die Andron erfolgreich als  ausschließliche oder hauptsächliche Satzschrift.

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Gutenberg-Jahrbuch
Die beiden Jahrgänge 2004 und 2005 des Gutenberg-Jahrbuches wurden in Andron gesetzt. Gestaltet wurden die Bände von Friedrich Forssmann und Ralf de Jong. Die beiden Jahrbücher, die Fachaufsätze in verschiedenen Sprachen beinhalten, waren der erste große Einsatz der Andron. Der Band 2004 enthält auch den Aufsatz: Die Andron – Erweiterte typographische Möglichkeiten mit einer neuen Satzschrift von Andreas Stötzner.

   Zeitgenössische internationale Literatur

Preisgekrönt!   Im Jahre 2006 erhielt der Band Sohrab Homi Fracis: »Fahrschein bis Minto« des Mitteldeutschen Verlags (Halle/S.) eine Auszeichnung beim Wettbewerb »Schönste Deutsche Bücher«, verliehen durch die click meStiftung Buchkunst. Inzwischen sind in der Buchreihe »Bibliothek der Entdeckungen« weitere Bände erschienen. Der Buchgestalter Helmut Stabe setzt die Andron auch für andere Werke ein, so z.B. für Kataloge des Antiquariates Gerhard Gruber (Heilbronn).

   GALex: Polytonischer Griechisch-Satz in Andron 
Ab dem Faszikel Nr. 8 werden die Bände des Greek and Arabic Lexicon in Andron gesetzt (lateinische und griechische Teile, alles außer Arabisch). Der Band demonstriert die Qualität der Andron-Griechisch im polytonischen Mengensatz (in geringem Umfang auch Andron-Griechisch kursiv) zusammen mit Andron-Kursiv für die englischen Passagen sowie Andron-Normal für alle lateinischen Arabisch-Transskriptionen.  – Das click meGlossarium Graeco-Arabicum wird herausgegeben vom Brill-Verlag, Leiden. Herausgeber sind Gerhard Endreß (Ruhr-Universität Bochum) und Dimitri Gutas (Yale-Universität).

MUFI – Andron für Mediävisten
Die interdisziplinäre Medieval Unicode Font Initiative , geleitet von Prof. Odd Einar Haugen (Universität Bergen), ist ein informelles Netzwerk von Fachleuten, die typographische Standards für die mediävistische Publizistik erarbeiten und in diesem Zusammenhang auch mit Unicode kooperieren. Neben einem anhängigen Antrag zur Kodierung spezieller Zeichen wurde eine spezielle Richtlinie, die  MUFI recommendation erarbeitet; außerdem werden einige Spezialfonts, die der MUFI-Richtlinie entsprechen, zur Verfügung gestellt.  – Die Andron kommt in der MUFI-Richtlinie als Musterfont für den gesamten Zeichenapparat zum Einsatz. Das Andron-Projekt hat während der letzten Jahre durch die MUFI-Zusammenarbeit beträchtliche Erweiterungen erfahren. So ist der Großteil der mediävistischen Spezialzeichen direktes Ergebnis der gemeinsamen MUFI-Entwicklungsarbeit, die durch Mittel der Universität Bergen (Norwegen) gefördert wird. (An dieser Stelle einen ganz besonderen Dank an Prof. Odd Einar Haugen! A. St.) 

  Die Andron ist in weiteren wissenschaftlichen Werken der nordischen Mediävistik eingesetzt worden, so z.B. im Band XLV der Bibliotheca Arnamagnæana (Arnamagnæanisches Institut Kopenhagen), in »De eldste østlandske Kristenrettene« (Norwegisches Reichsarchiv Oslo) und in der neuen Buchreihe Bibliotheca Nordica (Novus Verlag Oslo).

Wenn Sie die Andron ausprobieren möchten, gehen Sie bitte zur click meMUFI-Fontseite . Dort können Sie  die MUFI-Version der Andron frei herunterladen.

   Altnordische Philologie – Norwegen/Island
Das neue Standardwerk zur altnordischen Philologie Norwegens und Islands ist im Verlag click mede Gruyter’s erschienen.  Die deutsche Ausgabe des norwegischen Originals Handbok i norrøn filologi (Odd Einar Haugen ed.) vereinigt die Arbeiten der führenden nordeuropäischen Gelehrten auf diesem Gebiet. In diesem Werk (Übersetzung und Satz: Dr. Astrid van Nahl, Universität Bonn) kommen die mittelalterlich-nordischen Besonderheiten der Andron ausführlich zur Geltung, der Band ist eine unmittelbare editorische Frucht der philologisch-signographischen MUFI-Arbeit. »Somit liegt hier erstmals in unserem Fach eine computergesetzte Publikation vor, in der lateinische und griechische Buchstaben, die Lautschrift des IPA, Runen, Ogham, echte Käpitälchen u. a. in einem einheitlichen Design erscheinen« (Zitat aus dem Vorwort).

Mediäval-Nordisches Text-Archiv  (MENOTA)
Menota ist ein Gemeinschaftsprojekt führender skandinavischer Archive, Bibliotheken und Institutionen und publiziert mittelalterliche Texte nach nordischen Originalquellen online im Weltnetz. Unter externer Link“Text Archive” ist eine Reihe von Quellen gelistet. Wenn man  [F] oder [D] in der Read-Kolumne anklickt, erhält man Zugang zum  kompletten Text des betreffenden Werkes – und der erscheint auf dem Bildschirm in Andron (falls auf dem Zielrechner installiert!). Andron (Mega) ist der durch die Programmierung dieser Webseite favorisierte Font. Hier sieht man die Andron bei der Arbeit – bei nordisch-typographischer Schwerarbeit …  

Die Österreichische Zeitschrift für Volkskunde (ÖZV) hat mit dem Band 112/Heft 1 (2009) eine gestalterische Überarbeitung erfahren und erscheint nun mit der Andron als Grundschrift.

 
Letzte Änderung: 03.09.2009 11:05